Wenn die Schwalben tief fliegen – Jagd auf die Balchen

Die langsam aufwärmenden Wassertemperaturen und die immer längere, sonnige Tagen zeigen uns die gute Nachricht: der Frühling kommt.
Die dicht über der Wasseroberfläche fliegende Schwalben verraten die steigenden Insektenlarven, ein sicheres Zeichen, dass die beliebten Frühlingskanonen, die Balchen, nicht weit sein können.

Ich als Raubfischangler fische selten auf Friedfische, aber die erste 2-3 Woche im März kann ich nicht auslassen und gehe öfters auf dem See – oft mit Kunden – die riesigen Sandfelchen nachzustellen.

Ich nehme gerne für das aktiven Balchenfischen einen leichte, aber schnelle Spinnrute mit Spitzaktion mit ein Wurfgewicht bis ca. 20g in eine Länge von 210cm. Die Stationärrolle oder Baitcaster bespuhle ich mit geflochtener Schnur, da die Bisserkennung extrem wichtig ist und eine Schnurdehnung unbedingt vermeiden möchte.

Für die passiven Balchenangeln mit Zapfen nehme ich eine für das Balchenfischen explizit hergestellte Rute. Hier ist die parabolische Aktion und die Rutenlänge sehr wichtig, da die oft fünfzig plus-er Fische extrem gute Kämpfer sind. Der Schnur muss hier ein Monofiler sein, sonst funktioniert der Felchenzapfen nicht richtig.

RENKENFINDER


Die original Renkenfinder Zapfen aus Österreich erleichtert das Finden die Felchen in der Grundnähe. Es ist kein Schnurstopper nötig, der tiefe zu einstellen ist nicht notwendig.
Die Renkenfinder Felchenzapfen werden in Österreich von Hand gefertigt aus hochwertigsten Komponenten.

Ich verwende unsere Isufisch Hegenen in der Hakengrösse 12. Wenn die Fische flach stehen, nehme die Variante mit Blei und Nachläufer, wen n etwas tiefer, dass die klassische mit Birnenblei bis 25-30g. Meine bevorzugten Farben sind Schwarz, Rot, Violett und dies gemischt, wenn der Himmel aber nicht sein sonniges Gesicht zeigt nehme gerne etwas aggressivere UV-Farben.

Euer Isu